Streutauschen

Wie die Bezeichnung schon sagt, leben die Tiere in zwei separaten Käfigen, aus denen täglich etwas Streu (bevorzugt aus der Kloecke) des jeweils anderen Tieres hin und her getauscht wird. Die Tiere sollen sich so an den Geruch des jeweils anderen gewöhnen, Aggressionspotentiale sollten abgebaut werden.
Diese Methode wird selten für sich allein verwendet, kann aber sehr gut zur Vorbereitung anderer Vergesellschaftungstechniken wie neutralem Boden oder Etappenmethode genutzt werden. Nehmen Sie dann Streu aus beiden Käfigen mit in den nächsten Schritt, um die Chancen einer erfolgreichen Vergesellschaftung zu erhöhen.
Sinnvoll ist es auch, die Käfige nebeneinander zu stellen, solange die Tiere nicht schon durch das Gitter aggressiv aufeinander reagieren.
In den nächsten Schritt können die Tiere gehen, wenn sie auf den Geruch des anderen nicht mehr mit Aufregung oder gar Aggression reagieren.
Diese Methode ist für die Tiere mit wenig Streß behaftet, fruchtet für sich genommen aber nur bei sehr wenigen Tieren und Arten. Ihre Wirkung entfaltet sie erst in der Kombination mit anderen Methoden.

 
verhalten/streutauschen.txt · Zuletzt geändert: 30.06.2010 13:51 von angelus     Nach oben
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