Sterbend

Mäuse wissen meist lange vor ihrem Menschen, dass sie sehr bald sterben werden. Viele Tiere stellen dann Nahrungs- und Wasseraufnahme ein und ziehen sich von ihrer Gruppe zurück. Manche Nager suchen auch sehr offene Stellen im Gehege auf, wo sie leicht gesehen werden können. In der Natur sorgt dieses Verhalten dafür, dass die Maus von Räubern schnell entdeckt wird, die das unvermeidliche Ende beschleunigen.
Manche Mäuse werden in ihren letzten Stunden plötzlich auffallend zahm und suchen die Nähe ihres Menschen. Andere Tiere ziehen sich in eine geschützte Ecke zurück und verbleiben dort bis zu ihrem Tod.
Bei sterbenden Mäusen kann in den letzten Minuten auch ein Krampfen beobachtet werden, das dann aber nicht mehr behandelt werden sollte. Dauert die krampfende Phase länger als eine 15 Minuten, sollten Sie das Tier erlösen lassen.
Wieder andere Tiere sterben friedlich eingekuschelt im Nest. Dies gilt vor allem für Tiere, die sonst gemessen an ihrem Alter immer fit waren und sehr plötzlich versterben.
Ob der Tod friedlich oder von Krämpfen begleitet war, lässt sich auch noch am toten Tier sehen, da krampfende Tiere fast immer eine typische Haltung beibehalten. Strittig ist, inwieweit die Tiere das Krampfen während ihres Todes noch wahrnehmen.

 
verhalten/sterbend.txt · Zuletzt geändert: 25.06.2010 10:58 von angelus     Nach oben
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