Schmerz
Mäuse äußern als Fluchttiere selten deutlich, wenn sie Schmerzen haben. Lediglich starke Schmerzen, etwa durch Brüche oder Verrenkungen, sind für den Halter deutlich sichtbar, da die Tiere dann eine Schonhaltung einnehmen und bei betroffenen Gliedmaßen diese nicht mehr belasten.
Deutlich schwieriger zu erkennen sind Schmerzen, die beispielsweise von Tumoren, Blähungen oder ähnlichen Erkrankungen herrühren. Meist bemerkt der Halter lediglich eine verminderte Aktivität der Tiere. Wer genau hinschaut sieht bei vielen Tieren auch, dass sie die Ohren etwas hängen lassen. Auch das Fell kann leicht aufgeplustert sein.
Daß Mäuse Schmerzen kaum äußern und sie selbst vor ihren Artgenossen zu verbergen suchen, macht eine möglicherweise notwendige Schmerztherapie schwierig. Meist wird diese auf Verdacht angesetzt. Werden die Tiere daraufhin wieder aktiver, ist davon auszugehen, dass sie Schmerzen hatten und das verabreichte Mittel hilft.