Vitamin D - Calciferol
Vitamin D ist kein Vitamin im eigentlichen Sinne, sondern ein Prohormon.
Es liegt in mehreren Formen vor als Vitamin D1 (Verbindung von Ergocalciferol (D2) und Lumisterol, 1:1), Vitamin D2 (Calciferol, genauer: Ergocalciferol), Vitamin D4 (22,23-Dihydroergocalciferol → gesättigte Form von Vitamin D2) und Vitamin D5 (Sitocalciferol).
Aufgabe
Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calciumspiegels im Blut und für den Aufbau der Knochen.
Außerdem wirkt das Vitamin-D-System in den verschiedensten Geweben auf die Drüsenfunktion, welche die Zelldifferenzierung, die Hemmung der Zellwucherung, den kontrollierten Zellzerfall, die Immunmodulation und die Kontrolle anderer hormonaler Systeme umfasst.
Weiter ist Vitamin D wesentlich für die Entwicklung und Funktion des Nerven- und Muskelsystems.
Vorkommen
Die meisten Wirbeltiere decken einen Großteil ihres Bedarfes an Vitamin D durch die Sonnenbestrahlung ihrer Haut, da der Körper es mit Hilfe von UV-B-Licht in der Haut bilden kann. Diese Fähigkeit besitzen auch Mäuse.
Außerdem kommt Vitamin D noch besonders reichlich in Fettfischen vor.
Löslichkeit und Empfindlichkeit
Calciferol ist fettlöslich, unempfindlich gegen Sauerstoff und Hitze. Durch Licht wird es jedoch schnell inaktiviert.
Hypovitaminose
Obwohl Mäuse Vitamin D selbst produzieren können, kann es zu einem Mangel, z.B. durch fehlende Sonneneinstrahlung, kommen. Die Folge ist eine schlechte Mineralisierung der Knochen, die dadurch sehr weich werden und sich verformen können. Hinzu kommen erweiterte und nicht verkalkende Epiphysenfugen.
Mäuse sind jedoch recht unempfindlich gegenüber diesen rachitischen Erscheinungen.
Hypervitaminose
Eine überhöhte Aufnahme von Vitamin D kann unter anderem zu Muskelschwäche, Störung des Harnsystems, Appetitlosigkeit und Durst führen.
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Cholecalciferol
www.vitamine-lexikon.de/vitamin-infos.shtml#vitamin-d-calciferol
www.altromin.de/altro_ger/kataloge/sonder_ger.pdf